Mo. 20. Mai 2013 / 14:00 Uhr / Chemnitz

SV Chemnitz - MSV Groß Plasten 3:2 (1:2)

Plastener Aufstellung

Dirk Laeven

Sven Schubert - Sebastian Schulz - Steffen Buerger

Torsten Hagenow - Andreas Dreyer

Florian Gutsch - Martin Evert (78. Martin Herrmann)- Robert Tornow (59. Eric Hödl)

Thomas Werner (66. Andreas Heinzel)- David Haupt

Chemnitz:Meyer, Radtke, Schwarzer (25. Kreienbrink), Peters (25. Schüler, 84. Tober), Meyer, Herrmann, Peuker, Heinsmann, Borgwart, Klingelhöfer, Jung

Torfolge:

0:1 16. Thomas Werner

0:2 21. Martin Evert

1:2 27. Torsten Hagenow (Eigentor)

2:2 58. Eric Klingelhöfer (Foulstrafstoß)

3:2 60. Christian Schüler

Kräfte reichten nicht für 90 Minuten

Leider musste der MSV gegenüber dem Freitagspiel heute auf vier weitere Spieler verzichten (Duggert, Wala, Berndt, Herrmann). So übernahm Sebastian Schulz die Aufgabe des Abwehrchefs und Steffen Bürger rückte auf die Außenverteidigerposition. In der ersten Halbzeit kontrollierte der MSV das Geschehen auf dem Platz deutlich. Nach drei Minuten kratzte Alexander Meyer einen Werner-Schuss noch von der Torlinie. Drei Minuten später fand ein präziser Seitenwechsel von Florian Gutsch über 50 Meter genau den einlaufenden David Haupt, dessen Schuss um Zentimeter am langen Pfosten vorbei strich. Die vollkommen neu formierte Hintermannschaft kam zunächst überhaupt nicht in Schwierigkeiten. Und vorn machte der MSV weiterhin Betrieb. Nach einem weiteren Schuss von Thomas Werrner klatschte der in der ersten Halbzeit nicht immer sicher wirkende Meyer den Ball nach vorn ab. Martin Evert kam eine Zehntel zu spät (12.). Der nächste Versuch war dann von Erfolg gekrönt. Thomas Werner zirkelte den Ball aus 20 Minuten direkt neben den Pfosten zum 1:0 (16.). Der MSV legte sofort nach. Die völlig verunsicherte Chemnitzer Abwehr stand dabei mehr als einmal Pate. So spielte Andreas Dreyer mit einer Direktablage Martin Evert zentral vor dem Tor frei. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 2:0 (21.).

Die Chemnitzer hatten bis dato keine nennenswerte Chance zu verzeichnen. Erst als ein Querschläger von Torsten Hagenow am Pfosten landete und die Torlinie entlang und dahinter lief, drehte das Spiel (1:2, 27.). Plötzlich übernahm der Gastgeber die Initiative, ohne Torgefahr auszustrahlen. Den erste Schuss eines Chemnitzers auf das Plastener Tor setzte Christian Schüler in der 40. Minute ab.

Nach der Pause drehte das Spiel völlig. Mit den größeren Kraftreserven und der manchmal übertriebenen Aggressivität des Gastgebers waren die Plastener überfordert. Rico Herrmanns ersten Warnschuss parierte Dirk Laeven sicher (47.). Beim nächsten Versuch landete der Ball im Netz, allerdings aus Abseitsposition (49.). Es bedurfte erneut der kräftigen Mithilfe des MSV, damit Chemnitz den Ausgleich erzielen konnte. David Haupt schob den dankend annehmenden Eric Klingelhöfer abseits vom Spielgeschehen im Strafraum zu Boden. Der Gefoulte verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (58.). Die letzte Plastener Chance im Spiel hatte Robert Tornow als er von Martin Evert freigespielte wurde, den Torwart schon ausgespielt hatte und sich dann ohne gegnerische Einwirkung das Knie verdrehte. Und wieder ist der Plastener Kader längerfristig reduziert. Dazu kommen die Verletzungen von Thomas Werner und Martin Evert, deren Auswirkungen noch nicht absehbar sind.

Das erste von den Gastgebern herausgespielte Tor brach dem MSV endgültig das Genick. Henning Meyer flankte auf den direkt verwandelnden Christian Schüler (60.). Jetzt dominierte der Gastgeber eindeutig und bei den Plastenern schwanden die Kräfte in dem Maße wie die Verunsicherung stieg. Aber auch beste Tormöglichkeiten versiebten die Gastgeber. Christian Schüler legte quer auf Eric Klingelhöfer (67.), der genauso verzog wie eine Minute später Henning Meyer und beim darauffolgenden Angriff Rico Herrmann (69.). Auch Christian Schülers Schuss parierte Dirk Laeven (70.). Die letzte Möglichkeit vergab erneut der schnelle, aber mit seiner Theatralik oft übertreibende Rico Herrmann in der 86. Minute. Er lief allein auf den Torwart zu und schoss knapp neben den kurzen Pfosten.

Letztlich geht der Chemnitzer Sieg dank der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit in Ordnung. Wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn der MSV den fast schon am Boden liegenden Gegner nicht selbst wieder aufgerichtet hätte, wird ein Geheimnis bleiben.

 

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